Hyun-Sook Song,  
HYUN-SOOK SONG Bilder und Papierarbeiten  31.3.2011  1.10.2011

HYUN-SOOK SONG Bilder und Papierarbeiten 

SIE UND IHRE FREUNDE SIND HERZLICH EINGELADEN AM
DONNERSTAG, DEN 31. MÄRZ 2011, VON 20.00 BIS 21.30 UHR
ZUR AUSSTELLUNGSERÖFFNUNG IM BEISEIN DER MALERIN




HYUN-SOOK SONG
BILDER UND PAPIERARBEITEN

Die Einführungsrede hält Prof. Dr. Werner Hofmann




GALERIE GABRIELE VON LOEPER
EPPENDORFER LANDSTRASSE NR . 44 IN 20249 HAMBURG
TEL. 040 453292 FAX 442996 AUSSTELLUNG BIS 30. JUNI 2011
ÖFFNUNGSZEITEN: DI+DO 13.00-19.00 UHR, SA 12.00-15.00 UHR
MAIL @GALERIE-VONLOEPER.DE WWW.GALERIE-VONLOEPER.DE


Den Zug des Pinsels über den Bildgrund nennt Hyun-Sook Song „Ein-Pinselstrich“. 
Die Malereien werden nach der Anzahl der Pinselzüge, beispielsweise „2 Pinselstriche“ 
oder „7 Pinselstriche“ benannt. Die „Titel“ nehmen zu den Gegenständen, welche die 
Pinselstriche darstellen, keinen Bezug. Schon vor den 90er Jahren hat Song ihre 
Malereien ohne Titel belassen. Kein Bildthema wurde zum Titel einer Malerei. Die 
numerische Angabe der Pinselstriche einer Malerei gleicht in etwa dem „Titel“ 
, der im Westen gebräuchlich ist. Die numerische Angabe der gezogenen 
Pinselstriche deuten darauf hin, dass die Malerin gegenüber der Bedeutung oder 
gegenüber den Symbolgehalten ihrer dargestellten Gegenstände teilnahmslos zu sein 
scheint. Diese Eigentümlichkeit Songs mutet asiatisch an. Ihre „Bildtitel“ erinnern an 
daoistische oder buddhistische Fragestellungen, zum Beispiel: Sind sichtbare 
Phänomene Wirklichkeit oder nur Trug?

Tae-Ho Lee, HakGoeJae Seoul, 2006